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Trommelmotoren

Trommelmotoren

 

1. NBR-Simmerringe auf gehärteten Laufbuchsen

Normalerweise sind die Achsen von Trommelmotoren aus ST37 gefertigt. Die handelsüblichen Dichtungen drehen sich direkt auf den Achsen. Das Ergebnis ist nach kurz oder lang Einlaufspuren auf den Achsen. Und damit natürlich auch Ölundichtigkeiten. Nicht so bei FTK Förderband Technik Kilian: Alle Trommelmotoren werden mit gehärteten und geschliffenen Laufbuchsen aus Edelstahl 316 ausgerüstet.

 

2. Ölverlust ist bei uns kein Thema!

Ölwechsel nach 50.000 Arbeitsstunden
In der heutigen Zeit beschäftigen sich aus Kostengründen immer weniger Anwender mit der Wartung von Anlagen. Komplizierte Anlagen werden meist von Spezialisten fremdgewartet. Einfache Bauteile aber werden in der Regel auf Verschleiß gefahren. So meist auch Trommelmotoren. Wir haben diesem Verhalten Rechnung getragen. Bei FTK Förderband Technik Kilian Trommelmotoren ist ein Ölwechsel nur alle 50.000 Arbeitsstunden notwendig. Bei dreischichtigem Betrieb (S1-Betrieb, 365 Tage/Jahr) also erst nach fünfeinhalb Jahren.

 

3. Klemmkasten drehbar

Nicht immer kann der Trommelmotor so eingebaut werden, dass das ankommende Stromkabel direkt in die Verschraubung an der Unterseite des Klemmenkastens eingeführt werden kann. Entweder wird das Kabel dann in einer Schleife verlegt, was die Gefahr von Beschädigungen erhöht oder der Klemmenkasten wird zeitaufwendig demontiert und in der richtigen Position wieder montiert. Nicht so bei Förderband Technik Kilian: Nach Lösen einer Inbusschraube am oberen Rand des Klemmenkastens kann dieser um maximal 90° nach rechts oder links gedreht werden. Damit ist bei minimalem Aufwand die richtige Position gesichert.

 

4. Enddeckel aus Grauguss bzw. Edelstahl

Aus den unterschiedlichsten Gründen werden heute Trommelmotoren mit Aluminiumbauteilen ausgerüstet. Genannt wird dann fast immer die Gewichtsersparnis gegenüber Stahl- oder Grauguss. Der Hauptgrund ist jedoch eine billigere Bearbeitungsmöglichkeit von Aluminium und der geringere Werkzeugverschleiß. Ist die Festigkeit von Aluminium wirklich vergleichbar mit den traditionellen Werkstoffen? Bei Schlägen von außen oder hoher Bandspannung? Wir verwenden ausschließlich Grauguss, sowohl für Enddeckel, Getriebegehäuse, als auch für den Klemmenkasten.

 

5. Kantachsenden

Die meisten Trommelmotoren haben Achsenden mit Schlüsselfläche zur Aufnahme im Bandgerüst. Für den Normalbetrieb ausreichend, doch wenn die Anwendungen härter werden, z. B. bei großer Schalthäufigkeit oder im Reversierbetrieb, bewirkt schon minimales Spiel zwischen Schlüsselfläche und Aufnahme eine Beschädigung der Aufnahme. Eine Geräuschentwicklung beginnt durch Schläge beim Lastwechsel und hat fast immer auch eine Beschädigung des Motors zur Folge. Dies gilt besonders dann, wenn Aluminiumgetriebeträger verwendet werden. Unsere Kantachsenden bieten doppelte Sicherheit, denn sie sind alle als 4-Kant gearbeitet. Wenn Sie Ihre Motoraufnahme entsprechend fertigen (oder unsere Lagerböcke verwenden), erreichen Sie eine optimale Verdreh Sicherheit. Gehen Sie auch im Normalbetrieb auf Nummer sicher: 4-Kant statt Schlüsselfläche!

 

6. Trommelmäntel mit erhöhter Balligkeit

Alle Trommelmotoren sind ballig ausgeführt, um den mittigen Band lauf zu garantieren. Setzt man jedoch dünnes Mantelrohr ein, kann die Balligkeit auch nur 1,5 bis 2 mm betragen. Das ist bei Motoren größeren Durchmessers an der untersten Grenze. Aus Stabilitätsgründen kann mehr nicht abgedreht werden.
Bei unseren Produkten verwenden wir stärkeres Mantelrohr. Dadurch können wir mit einer größeren Balligkeit arbeiten. Bei D 215 beträgt die Balligkeit z.B. 4 mm.

 

7. Geschraubte Entdeckel

Fast alle Trommelmotoren, speziell in den Ø 80 bis 320 mm, sind heute aus Kostengründen mit eingepressten und/oder geklebten Enddeckeln ausgerüstet. Das macht den Trommelmotor zwar günstiger in der Anschaffung, verhindert aber die notwendige Servicefreundlichkeit eines Industrieproduktes. Das Lösen des Enddeckel ist nun unmöglich oder nur mit Spezialwerkzeug durchzuführen. In der Praxis bedeutet das geringe Beschaffungskosten für den Anlagenhersteller aber erhöhte Folgekosten für den Anlagenbetreiber.
Bei unseren geschraubten Enddeckeln ist dies anders: Bei den kleineren Durchmessern ist einer, bei den größeren sind beide Enddeckel verschraubt.

 

8. Geschliffene und gehonte Zahnflanken

Die Geräuschentwicklung eines Trommelmotors wird in erster Linie durch die Bearbeitungsqualität der Verzahnungsteile bestimmt. Fräsen oder Schälfräsen reicht nicht aus. Zahnflankenschleifen und Honen bieten die höchste Qualität. Beide Verfahren gehören bei uns zum Standard. Die hohe Laufruhe unserer Produkte bedeutet weniger Reibung, Vibrationsarmut und eine damit einhergehende lange Laufleistung.

 

9. Typenschilder aus Edelstahl

Haben Sie sich auch schon über aufgelöste, verschwundene oder nicht mehr lesbare Typenschilder geärgert? Unsere Typenschilder sind grundsätzlich aus V4A! Die Befestigung erfolgt immer durch Nieten am Enddeckel oder Klemmenkasten. Datenverlust gibt es bei unseren Trommelmotoren nicht!

 

10.Graugussgetriebeträger

Aus den unterschiedlichsten Gründen werden heute Trommelmotoren mit Aluminiumbauteilen ausgerüstet. Genannt wird dann fast immer die Gewichtsersparnis gegenüber Stahl- oder Grauguss. Der Hauptgrund ist jedoch eine günstigere Bearbeitungsmöglichkeit von Aluminium und der geringere Werkzeugverschleiß. Wir verwenden ausschließlich Grauguss, sowohl für Enddeckel, Getriebegehäuse sowie für den Klemmenkasten.